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Sie sind hier: Startseite › Kinder und Jugendliche › Angebote vom Säuglingsalter bis 25 Jahre
Unter den rund 2.600 Menschen mit Behinderungen, die Angebote der Diakonischen Stiftung Wittekindshof in Anspruch nehmen, befinden sich gut 500 Kinder und Jugendliche. Hinzu kommen rund 100 Kinder ohne Behinderungen in den Kindertagesstätten in Ahaus und Gronau sowie rund 200 Jugendliche und junge Erwachsene, die im Berufsbildungswerk in Bad Oeynhausen-Eidinghausen an Berufsvorbereitenden Bildungsmaßnahmen teilnehmen oder eine Ausbildung absolvieren.
Die Jüngsten sind erst wenige Wochen oder Monate alt und leben bei ihren Eltern oder Pflegeeltern und werden ambulant durch die Frühförderung betreut. Aber auch im Haus Kinderheimat auf dem Gründungsgelände in Bad Oeynhausen können Kinder bereits im Säuglingsalter aufgenommen werden. Sie stammen aus ganz Westfalen und benachbarten Bundesländern und sind in der Regel auf umfassende medizinische und pflegerische Betreuung angewiesen. Außer in der Kinderheimat können etwas ältere Kinder und Jugendliche stationär auch im Schülerdorf auf dem Gründungsgelände oder im Kinder- und Jugendwohnbereich in Bünde, Gronau oder Hamm leben.
Kinder mit Entwicklungsverzögerungen oder Behinderungen aus dem Nordkreis Borken, die bei ihren Eltern oder in einer Pflegefamilie leben, können die integrative Friedrich-Fröbel-Kindertagesstätte in Ahaus oder die integrative Kindertagesstätten im Familienzentrum Wittekindshof in Gronau besuchen, der auch eine Krippengruppe für unter Dreijährige angegliedert ist.
Die obere Altersgrenze des Kinder- und Jugendbereiches ist mit dem Ende der Schulzeit gleichgesetzt. Viele Jugendliche verlassen die beiden Wittekindshofer Förderschulen in Gronau und Bad Oeynhausen im Alter von 18 Jahren. Die Schulzeit im Einzelfall insbesondere bei schwerbehinderten und mehrfachbehinderten Schülerinnen und Schülern bis zum 25. Lebensjahr verlängert werden.
In den Abschlussklassen der beiden Fördschulen bereiten sich die Schülerinnen und Schüler durch Praktika in einer Werkstatt für behinderte Menschen (z.B. Wittekindshofer Werkstätten), im Berufsbildungswerk oder auf den allgemeinen Arbeitsmarkt auf das Arbeitsleben vor. Schülerinnen und Schüler, bei denen aufgrund der Schwere der Behinderung der Wechsel in den Berufsbildungsbereich einer Werkstatt für behinderte Menschen nicht möglich ist, bereiten sich auf den Übergang zum Besuch der Tagesstrukturierenden Angebote vor.