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Die Entscheidung einen geliebten Menschen in den Wittekindshofer umziehen zu lassen, fällt nicht leicht.
„Ihr Kind oder Ihr Angehöriger ist seit kurzem im Wittekindshof? Wir möchten versuchen,
Ihnen bei dieser neuen Lebenssituation behilflich zu sein,
indem wir Erfahrungen mit Ihnen austauschen.“
(Karin Kottmann, Mutter)
Die Entscheidung einen geliebten Menschen in eines der Wittekindshofer Wohnhäuser umziehen zu lassen, fällt nicht leicht. Manchmal dauert es Monate und Jahre, bis man sich zu diesem Schritt entschließen kann. Eltern, aber auch andere Angehörige wollen das Beste für ihr Kind und für den ihnen anvertrauten Menschen. In dieser Situation hat man viele Fragen, Bedenken und Hoffnungen.
Viele Einzelheiten rund um eine Heimaufnahme kann man mit Fachleuten besprechen. Im Wittekindshof stehen als erste Ansprechpartner die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der Aufnahmekoordination oder des Besucherdienstes zur Verfügung. In manchen Bereichen sind aber nicht Experten gefragt, sondern Mütter und Väter, Familienangehörige und Geschwister die Ähnliches mit einem behinderten Angehörigen erleben und die Gefühle und Ängste aus eigener Erfahrung kennen.
Karin Kottmann ist Mutter eines mittlerweile jungen erwachsenen Mannes. Ihr Sohn hat zunächst in der Kinderheimat gewohnt, lebt jetzt im Schülerdorf, wird bald aus der Wittekindshofer Schule entlassen und in den Erwachsenenwohnbereich umziehen. Sie ist bereit, über ihre eigenen Erfahrungen zu sprechen und sich mit anderen Eltern und Angehörigen auszutauschen – über all die Themen, die keiner so gut versteht, wie die Menschen, die selbst etwas Ähnliches erlebt haben. Karin Kottmann ist die Ansprechpartnerin für die Initiative „Eltern helfen Eltern“, die aus dem Kreis des Angehörigenbeirates entstanden ist.