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Der Bau von sieben neuen Wohnhäusern in Rahden, Minden, Bad Oeynhausen, Löhne, Enger und Herford für Menschen mit Behinderungen in den Jahren 2003 bis 2007 sowie die Neubauten in Lübbecke, Herne, am Haus Weserland auf dem Gründungsgelände in Bad Oeynhausen-Volmerdingsen sind nur möglich mit staatlichen Fördermitteln und Zuschüsse von Stiftungen und Vereinen. Für die Gestaltung der Garten- und Außenanlagen sowie für Innenausstattung ist die Diakonische Stiftung Wittekindshof zusätzlich auf Spenden von Firmen und Privatpersonen, Kollekten sowie Nachlässe angewiesen.
Mit rund 2,3 Millionen Euro hat die „Stiftung des Landes Nordrhein-Westfalen für Wohlfahrtspflege" (Stiftung Wohlfahrtspflege NRW) die bereits fertig gestellten Wohnhäuser unterstützt und für die drei zurzeit im Bau befindlichen Gebäude Förderzusagen erteilt. „Wir sind der Stiftung Wohlfahrtspflege zu großem Dank verpflichtet. Ihre Unterstützung bildet eine wichtige Basis, um in der heutigen Zeit große Investitionsanstrengungen zu ermöglichen, mit denen wir die Lebensqualität von Menschen mit Behinderungen verbessern, Integration und Teilhabe am Leben in der Gemeinschaft fördern und gleichzeitig Arbeitsplätze sichern können", erklärt Dieter Hakenberg, Kaufmännischer Vorstand der Diakonischen Stiftung Wittekindshof.
Die erste Vorsitzende des Stiftungsrates der Stiftung Wohlfahrtspflege NRW, Ursula Monheim, hat bei einem Besuch im Wittekindshof Bad Oeynhausen im Jahr 2006 anlässlich der Förderung der ersten sieben Neubauten erklärt: „Wir begrüßen die enormen Anstrengungen des Wittekindshofes, um das bereits gut differenzierte Angebot für Menschen mit Behinderungen weiter zu verbessern." Die Landtagsabgeordnete wies darauf hin, dass die Förderung der Neubauten auch als Zeichen der Anerkennung und Würdigung für das Engagement der Diakonischen Stiftung Wittekindshof zu werten sei, die sich nachhaltig für unterschiedliche Wohnmöglichkeiten für Menschen mit Behinderungen in einem von Normalität geprägten Umfeld einsetze.
Die Stiftung des Landes Nordrhein-Westfalen für Wohlfahrtspflege
Die Stiftung Wohlfahrtspflege NRW ist eine rechtsfähige Stiftung des öffentlichen Rechts mit Sitz in Düsseldorf. Sie wurde 1974 vom Land Nordrhein-Westfalen als soziales Pendant zu den NRW Spielbanken in Aachen, Bad Oeynhausen, Dortmund-Hohensyburg und Duisburg gegründet. Aus den Gewinnen der Spielbanken müssen Abgaben an das Land NRW gezahlt werden, die zum Teil der Stiftung Wohlfahrtspflege zugute kommen. Entscheidungsgremium der in Düsseldorf ansässigen Stiftung ist der Stiftungsrat, dem fünf Landtagsabgeordnete, drei Vertreterinnen und Vertreter von Fachministerien sowie zwei der Verbände der Freien Wohlfahrtspflege NRW angehören.
Stiftungszweck ist die Förderung sozialer Maßnahmen und Einrichtungen der Freien Wohlfahrtspflege für behinderte und alte Menschen sowie von Benachteiligung bedrohter Kinder in Nordrhein-Westfalen. Ziel ist es, die Lebenssituation dieser Menschen unmittelbar und nachhaltig zu verbessern. Die Stiftung wählt ihre Projekte nach eigenen Angaben nach der Bedeutung für die Zielgruppe und nach dem Grad an Innovation aus. Das Motto der Stiftung Wohlfahrtspflege NRW lautet: „Wir gehen voran, wo soziale Akzente zu setzen sind." Die Stiftung gibt Initialzündungen, ermöglicht viele Projekte durch ihr finanzielles Engagement, aber fordert ausdrücklich auch andere Förderer auf, ihrem Beispiel zu folgen, da sie grundsätzlich nur Teilförderungen gewährt.