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Bielefeld (AM). Tore, Punkte, Sekunden und vor allem Dabei sein sind entscheidend bei den Bethel Atheltics. Einmal im Jahr lädt der Bewegungs- und Sporttherapeutische Dienst Bethel Sportlerinnen und Sportler mit Behinderung in den Sportpark Gadderbaum nach Bielefeld ein. Über tausend Menschen haben am letzten Samstag im Mai an den 14. Bethel Atheltics teilgenommen. Aus dem Wittekindshof waren rund 90 Jugendliche und Erwachsene gekommen. Die Therapeutischen Dienste hatten in Kooperation mit dem Wittekindshofer Sportverein SV DSW e.V. einen großen Bus für die Sportler aus den Kreisen Minden-Lübbecke und Herford gechartert. Aus der Region West waren die Aktiven mit Bullis gekommen.
Die meisten Wittekindshofer Sportlerinnen und Sportler nahmen an den Leichtathletik Wettbewerben oder an den wettbewerbsfreien Angeboten teil. Boule wird seit vielen Jahren in Benkhausen gespielt, weswegen sich für die Sportler aus dem Altkreis Lübbecke auch bei den Bethel Athletics alles um die Kugeln gedreht hat.
Erstmals hat bei den Bethel Atheletics ein Basketballturnier stattgefunden. Souverän auf den ersten Platz gespielt hat sich die Mannschaft der Herforder Werkstätten und des Wittekindshofes, die bereits seit zwei Jahren regelmäßig zusammen trainieren. Das regelmäßige Training hat in den Spielen gegen Olfen und Gütersloh Früchte gezeigt.
Siegermedaillen gab es für alle Teilnehmerinnen und Teilnehmer der Bethel Athletics, die viele stolz am nächsten Tag beim Wittekindshofer Jahresfest getragen haben. Die Basketballer haben ein Extra-Lob der Beauftragten der Landesregierung für die Belange der Menschen mit Behinderung, Angelika Gemkow, erhalten. Sie hatte in sportlicher Sicht beim Wittekindshof bisher an starke Leistungen beim Fußball - vor allem beim Frauen-Fußball - gedacht. Jetzt war sie begeistert über die Stärken beim Basketball.