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Unkomplizierte Begegnungen und direkte Gespräche prägten das gemeinsame Arbeitsessen, zu dem Präses Buß (1.v.l.) und Superintendent Huneke (2.v.l.) eingeladen hatte.
Bad Oeynhausen/ Kreis Minden-Lübbecke/ Kreis Herford (AM). „Ich besuche alle 31 Kirchenkreise in loser Folge, um mich zu erden, um zu hören was die Menschen bewegt und um mit Ihnen ins Gespräch zu kommen", erklärte Präses Dr. h.c. Alfred Buß beim gemeinsamen Mittagessen mit den Ländräten und Bürgermeistern aus dem Kirchenkreis Vlotho, Superintendent Andreas Huneke, Pfarrerin Daniela Fricke, dem Wittekindshofer Vorstand und Ressortleiter Martin Fels.
Begleitet wurde der leitende Theologe der Evangelischen Kirche von Westfalen von den beiden Ortsdezernenten im Landeskirchenamt, dem Kirchenjuristen Dr. Thomas Heinrich und dem Theologen Dr. Vicco von Bülow, der erst seit 1. Juni Landeskirchenrat in Bielefeld ist und zuvor Referent bei der Evangelischen Kirche in Deutschland (EKD) in Hannover war.
Die beiden Ortsdezernenten sind für die Kirchenkreise Minden, Lübbecke, Herford und Vlotho bei vielen Themen die ersten Ansprechpartner im Landeskirchenamt und sollen die Verbindung zwischen Kirchenverwaltung, Kirchenleitung und den Gemeinden in den vier Kirchenkreisen kontinuierlich pflegen.
Die Gesprächsatmosphäre beim Mittagessen war so konstruktiv und entspannt, dass am Ende alle den Wunsch geäußert haben, das direkte Gespräch im kleinen Kreis regelmäßig fortzusetzen. Das war für Präses Dr. Alfred Buß eine typische Reaktion: „Eigentlich in allen Kirchenkreisen werden diese Gespräche, zu denen wir als Kirche einladen, sehr positiv aufgenommen. Es sind die gleichen Menschen, die uns in Kirche, Diakonie und Kommune verbinden."
Neben den Themenschwerpunkten Arbeit und Bildung, Familie und Kommunalfinanzen war auch der Sonntagsschutz ein Thema beim gemeinsamen Arbeitsessen. Die Bürgermeister berichteten, das es zwar Versuche gegeben habe, die Ladenöffnungszeiten auf weitere Sonntage auszudehnen, aber letztlich sei es bei wenigen verkaufsoffenen Sonntagen geblieben.
Präses Buß: „Wir brauchen Zeit für bewusstes Miteinander statt nur gehetztes Nebeneinander. Für diese Zeit sorgt das menschenfreundliche jüdisch-christliche Gebot der Feiertagsruhe. Die Sonntagsruhe ist Schutzraum vor der totalen Ökonomisierung des Lebens. Und das soll sie auch bleiben!"