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Das Zusammenleben von Menschen mit und ohne Behinderung ist ein Thema bei vielen Gesprächen, die am Stand der Diakonischen Stiftung Wittekindshof beim Deutschen Evangelischen Kirchentag in Dresden geführt werden.
Einstieg ist oft das Bild von Uwe Jauch, das er für den Kirchentag mit seiner Vision von Inklusion gemalt hat. Für den Künstler, der im Kunstatelier Wittekindshof arbeitet und auch in seiner Freizeit viel malt, ist es dabei ganz wichtig, dass die Menschen aufeinander achten, aber keiner sagt: Ich bin besser als Du. Die Kirchentagsbesucher sind begeistert von seinen künstlerischen Fähigkeiten, wie er diese aktuelle Botschaft in Formen und Farben umgesetzt hat. Die Postkarte nehmen viele als Geschenk gerne an. Einer Besucherin hat sie so gut gefallen, dass sie die Postkarte rahmen möchten.
Andere Kirchentagsbesucher kommen an den Stand um zu spielen, im Spiegelbild einen Stern zu malen und so einen Eindruck von Wahrnehmungsstörungen zu bekommen, mit denen viele Menschen mit geistiger Behinderung leben.
Aber auch die Angebote für Menschen mit Behinderung jeden Alters sind immer wieder ein Thema auf dem Markt der Möglichkeiten, wenn Menschen an den Stand des Wittekindshofes kommen.
Zu den Gästen am ersten Tag gehörten auch Frauen und Männer, die an einer Studienreise des Kontakt- und Informationszentrums Wittekindshof in Bad Oeynhausen-Volmerdingsen teilnehmen. Auf ihrer einwöchigen Reise nehmen sie am Kirchentag teil und lernen die sächsische Landeshauptstadt Dresden kennen.